Termine

Bericht zum Ausflug zum Winzerfest nach Freyburg
Montag, den 23. Oktober 2017 um 07:11 Uhr

Winzerfest in Freyburg 2017Bacchus  rief - und 20 IPA Mitglieder und Freunde der Verbindungsstelle Leipzig machten sich auf den Weg zum Winzerfest nach Freyburg. Kurz vor 9:00 fuhr der Zug und wir bereiteten uns zünftig vor. Marlis hatte Wein mitgebracht und daran hing noch eine kleine Rotwein, den der Vorstand spendierte.

In Naumburg mussten wir umsteigen und waren 8 Minuten später in Freyburg. In Naumburg Hbf. wurden wir schon von IPA-Freundin Grit Dahlmann und in Freyburg von IPA-Freund Günther Lämmert von der Vbst. Burgenlandkreis erwartet. Dieser machte uns mit Freyburg bekannt. Auf der Brücke über die Unstrut war ein Kontrollposten und wir versorgten uns mit Glas und Köcher und genehmigten uns den ersten. Lecker! Anschließend wollten wir zur Neuenburg. Etliche Stufen (gefühlte 500) führten hinauf. Doch die Aussicht über das Unstrut-Tal bis nach Naumburg war die Anstrengung wert. 

 

Nach einer kurzen Pause liefen wir über den Fahrweg (den gab es auch) wieder in die Stadt hinunter. Dort hatten wir einen Termin am herzoglichen Weinberg zu Freyberg.

Ein Winzer führte uns durch den Weinberg und machte uns mit der Geschichte des Weinbaus vertraut. Wesentlich zu viel Information. Wichtig ist vielleicht, dass von ehemals 16000 ha bewirtschafteter Fläche gerade noch 750 ha übrig geblieben sind. Der herzogliche Weinberg entstand im 18. Jahrhundert und zeigt heute die wichtigsten Sorten im Weinbau: Dornfelder, Rivaner, Gutedel, Müller Thurgau usw.

Nach der Begehung des Weinberges wussten wir, dass die Reblaus nur die Wurzel frisst und die aufgestockte Rebe in Ruhe lässt, dass die Weinstöcke an ihren Blättern unterschieden und die Rebstöcke bis zu 30 Jahre alt werden können. Nach den vielen Informationen konnten wir dann auch noch einen Wein unserer Wahl probieren.


Nach dieser gut organisierten Begehung führte uns IPA-Freund Lämmert zurück zum Markt. Dort wurde er von Marlis und Heiko verabschiedet und ihm für seine Mühe gedankt. Der Rest des Tages war frei geplant. Jeder verzog sich allein oder in Grüppchen im Festgewühl. Wir begegneten auf dem Markt unserem Gott des Weines - Bacchus.

 

Überall buntes Treiben. Schausteller, Händler und überall Winzer. Wir probierten hier einen Federweißer und da auch noch einen. Ein kurzer Abstecher noch zur Sektkellerei „Rotkäppchen“. Wir wissen jetzt auch, dass es im Grunde nur 7 Sorten Sekt gibt.

Um 17:00 Uhr fuhr unser Zug zurück nach Leipzig und ein schöner Tag ging zu Ende. Ich denke in nächster Zeit wird jeder bei einem Glas Wein daran denken, wie mühevoll dieser hergestellt wurde. Na dann: ZUM WOHL !

Noch zum Schmunzeln: Im Wein liegt Wahrheit, die Lüge steht auf dem Etikett.

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