| Talk im Le. mit Mark Benecke - hieß es am 22.März in der Bepo Leipzig. |
| Dienstag, den 27. April 2010 um 12:08 Uhr |
|
Eindrucksvoll schilderte er die Sichtweise des Kriminalbiologen bzw. des Kriminaltechnikers, die aus einem Alltagsgegenstand ein komplexes Spurensystem werden lässt. Hätten wir den Fliegendreck an der Türklinke, die Kontaktspur an der Vase, als solchen erkannt oder auch übersehen? Er stellte die Komplexität und damit auch die Bedeutung einer exakten Spurensuche und –sicherung trotz scheinbar sehr klarer Beweislage dar. Wie konnte ein kleiner Raum einfach übersehen werden? Warum fiel nicht auf, dass die angeblich verschlossene Wohnung für fast Jedermann frei zugänglich war?
Offen gestanden ist unter Zeitdruck und einer zu fest vorgefassten Meinung oder Tatversion keiner von uns vor Fehlern und Fehlinterpretationen gefeit. Begeistert und noch mit dem Kollegen diskutierend, der eine oder andere mit einem handsignierten Buch in der Hand, so gingen die ca. achtzig Zuhörer am Abend nach Hause. Peggy Georgi |




Einen spannenden Vortrag über einen verzwickten Fall in Bayern gab es in der ihm eigenen humorvollen und doch sehr fachkompetenten Weise. Vor fachkundigem Publikum der sächsischen Polizei und den Polizeischülern der Polizeifachschule Leipzig, auch Kollegen aus der KPI Leipzig, der PD Westsachsen, dem LKA, der PD Chemnitz Erzgebirge waren da, referierte Mark Benecke über die Untersuchung von kriminalistischen Tatorten.